Das passiert durch:
1. Berechnung der benötigten Wassermenge für jeden Heizkörper.
2. Einstellung der Ventile an den Heizkörpern.
3. Optimierung der Pumpeinstellungen, damit das Wasser mit dem richtigen Druck durch das System fließt.
Das Ergebnis: Alle Räume werden gleichmäßig warm, die Heizung arbeitet effizienter und die Energiekosten sinken.
Warum ist das wichtig? Nach dem Abgleich gilt:Alle Räume werden gleichmäßig warm.
Die Heizung arbeitet ruhiger und effizienter.
Die Energiekosten sinken um 5-15%.
Für Gebäude mit mittlerem Energieverbrauch (ca. 120–160 kWh/m²·a) ist eine Kombination aus
Pellet-Zentralheizung + Infrarotheizung in Bad und Küche oft die wirtschaftlichste und robusteste Lösung.
Warum diese Kombination?
• Pellets → effiziente Grundversorgung
• Infrarot → gezielte, schnelle Zusatzwärme
• geringere Systembelastung insgesamt
In unsanierten oder teil¬sanierten Gebäuden hat sie oft Nachteile:
• hohe Vorlauftemperaturen nötig → schlechter Wirkungsgrad
• hoher Stromverbrauch im Winter
• starke Abhängigkeit vom Strompreis
• hohe Anschlussleistung erforderlich
👉 Ergebnis: häufig höhere Betriebskosten als erwartet
Besonders sinnvoll bei:
• Mehrfamilienhäusern im Bestand
• Gebäuden ohne Fußbodenheizung
• mittlerer bis hoher Heizlast
• wechselndem Nutzerverhalten (typisch Mietobjekte)
Weniger geeignet bei:
• Neubauten (z. B. KfW-40)
• sehr gut gedämmten Gebäuden
• vorhandener Flächenheizung
👉 Hier ist eine Wärmepumpe meist überlegen
Pellets bieten:
• relativ stabile Preise (~1,5 % p. a.)
• geringere Schwankungen als Strom/Gas
👉 bessere Planbarkeit der Nebenkosten
Über 30 Jahre möglich:
• ca. 10.000–15.000 € Einsparung pro Wohnung
• bei großen Objekten: sechsstellige Beträge
Nein – bei richtiger Nutzung:
• ersetzt zentrale Wärme in Bad/Küche
• läuft nur bei Bedarf
👉 meist kostenneutral
• Zentralheizung → Betriebskosten
• Infrarot → Wohnungsstrom
👉 Kosten verschieben sich, bleiben aber meist insgesamt stabil
• Pelletheizung → Grundversorgung
• Heizkörper → Wohnräume
• Infrarot → Bad & Küche gezielt
• Heizkörper dort oft reduziert
• sofortige Wärme
• keine Vorlaufzeit
• angenehme Strahlungswärme
• nur bei Nutzung aktiv
• weniger Laufzeit
• weniger Taktung
• höherer Wirkungsgrad
• geringerer Verschleiß
• Pelletheizung → bewährte Technik
• Infrarot → praktisch wartungsfrei
• Pellets → CO₂-neutral (biogene Ressource)
• Infrarot → Stromabhängig, aber geringer Verbrauch
👉 deutliche Reduzierung der CO₂-Emissionen
• CO₂-neutral, da bei Verbrennung nur so viel CO₂ freigesetzt wird, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat.
• Nachhaltige Forstwirtschaft → wichtige Voraussetzung
👉 Bei verantwortungsvoller Produktion sehr umweltfreundlich
• Pellets → etablierte, bewährte Technologie
• Infrarot → moderne Ergänzung, flexibel einsetzbar
👉 gut gerüstet für zukünftige Anforderungen
Ja – das System ist modular:
• Erweiterung um Solarthermie oder Photovoltaik möglich
• Integration von Energiespeichern denkbar
👉 hohe Flexibilität für zukünftige Anpassungen
• kein eigener Heizkessel nötig
• wenig Wartung
• hohe Betriebssicherheit
• Vorlauf: ca. 50–130 °C
• Rücklauf: ca. 30–60 °C
👉 je niedriger der Rücklauf, desto effizienter
• alte Heizung raus
• Übergabestation rein
• Anschluss ans Heizsystem
👉 Heizkörper bleiben meist
• Verbrauchsabhängig über Wärmemengenzähler
• Abrechnung durch Fernwärmeversorger
👉 ähnlich wie bei eigener Heizung, aber mit externem Dienstleister
• kein eigener Heizkessel nötig
• wenig Wartung
• hohe Betriebssicherheit
• Abhängigkeit vom Anbieter
• oft höhere Kosten als Eigenbetrieb
• geringere Flexibilität bei der Energiequelle
👉 oft weniger wirtschaftlich und nachhaltig als Eigenbetrieb
• abhängig von der Energiequelle des Fernwärmeversorgers
• bei fossilen Quellen → hohe CO₂-Emissionen
• bei erneuerbaren Quellen → deutlich besser
👉 sorgfältige Auswahl des Anbieters entscheidend
• Hydraulischer Abgleich → gleichmäßige Wärmeverteilung
• Heizkörper entlüften → bessere Wärmeabgabe
• Regelmäßige Wartung → optimaler Betrieb
👉 oft schon mit kleinen Maßnahmen große Effizienzsteigerungen möglich
Ja – besonders in unbeheizten Kellern:
• Reduzierung von Wärmeverlusten
• Verbesserung der Effizienz
👉 einfache und kostengünstige Maßnahme mit spürbaren Einsparungen
• niedrige Temperaturen = höhere Effizienz
• entscheidend für Wärmepumpeneinsatz
• Optimierung der Heizkörpergröße
• Einbau von Thermostatventilen
• Verbesserung der Gebäudehülle
👉 Kombination dieser Maßnahmen führt zu deutlich niedrigeren Vorlauftemperaturen und höherer Effizienz